Explore the wild side
Wer hat Lust auf Abenteuer?
Diese Reise verbindet zwei ganz besondere Seiten des südlichen Afrikas: Tauchen in Mosambik und eines der wildesten Naturschauspiele der Meere – den Sardine Run vor Südafrika.
Die Tour ist keine gewöhnliche Tauchreise, sondern eine Expedition für alle, die das Meer intensiv, ursprünglich und voller Überraschungen erleben möchten.
Andrea Kremlhofer begleitet die Gruppe.
Mosambik und Südafrika – Reiseverlauf
Diese Gruppenreise verbindet zwei ganz besondere Seiten des südlichen Afrikas: Tauchen in Mosambik und eines der wildesten Naturschauspiele der Meere – den Sardine Run vor Südafrika.
Zuerst führt uns die Reise nach Mosambik, wo türkisblaues Wasser, weite Sandstrände und das Bazaruto-Archipel den perfekten Einstieg bieten. Rund um Vilanculos erwarten uns Korallengärten, bunte Schwarmfische, Schildkröten und mit etwas Glück sogar Dugongs, die hier einen ihrer letzten Rückzugsräume haben. Danach geht es weiter nach Tofo. Hier wird mit RIB-Booten im südafrikanischen Stil gestartet, oft mit spannenden Drifts, Putzerstationen, großen Zackenbarschen, Rochen und weiteren Überraschungen.
Im zweiten Teil der Reise wartet dann das große Abenteuer: der Sardine Run an Südafrikas rauer Wild Coast. Dabei sind wir täglich mit dem Boot auf dem Meer unterwegs und suchst gemeinsam mit dem Team nach Zeichen der Action – Delfine, Seevögel, Bewegungen an der Oberfläche und natürlich die berühmten Bait-Balls. Wenn sich die Sardinen zu dichten Schwärmen sammeln, entsteht ein spektakuläres Jagdschauspiel mit Delfinen, Haien, Basstölpeln, Robben und manchmal sogar Walen.
Diese Reise ist keine gewöhnliche Tauchreise, sondern eine Expedition für alle, die das Meer intensiv, ursprünglich und voller Überraschungen erleben möchten. Du kombinierst entspannte Tauchtage in Mosambik mit echtem Expeditionsfeeling in Südafrika – begleitet von einer kleinen Gruppe, viel Natur und Erlebnissen, die man nicht planen, sondern nur erleben kann.
Vilanculos
Vor Vilanculos liegt das Bazaruto-Meeresschutzgebiet wie ein türkisblaues Versprechen. Am Two Mile Reef tauchen wir über das ruhigere Innenriff – „The Aquarium“ – ein natürlicher Garten aus Hart- und Weichkorallen, Durchbrüchen und kleinen Überhängen, in dem sich bunte Schwarmfische tummeln und Schildkröten ungestört vorbeiziehen.
Weiter südlich, an der San-Sebastian-Halbinsel (Cabo São Sebastião), wird die Szenerie dramatischer: Riffwände mit Überhängen, Canyons und Swim-throughs, an denen große Zackenbarsche patrouillieren; an den Spitzen kreisen oft Jäger – Barrakudas, Makrelen, gelegentlich auch Riffhaie, und wenn die Strömung stimmt, ziehen Mantas majestätisch vorbei.
Zwischen den Inseln behalten wir die Augen offen: Das Archipel gilt als einer der letzten Rückzugsräume der seltenen Dugongs – eine Sichtung bleibt ein Geschenk, aber genau diese Möglichkeit macht jeden Bootstag besonders.
Tofo – Tauchen an der Manta-Küste
Tofo ist dieser Ort, an dem das Meer nach Abenteuer schmeckt: oft ruhigere See nach Ostern und stabile Sicht – genau die Mischung, die den Mai so angenehm macht. Zwischen surfgestarteten RIB-Booten, langen, blauen Drifts und einem Riffleben, das von Makro bis Megafauna alles bietet, fühlt sich jeder Tauchtag wie ein kleines Epos an.
Manta Reef – Tofo’s Ikone. Eine halbe Stunde Bootsfahrt bringt euch zu einem amphitheater-artigen Riff mit mehreren Putzerstationen (ca. 21–26 m). Hier kreisen – je nach Bedingungen – Riesen- und Riffmantas, Süßlippen staffeln sich über den Kanten, Schildkröten ziehen gelassen vorbei.
Giant’s Castle – das „Großformat“. Nur zehn Minuten vor der Küste fällt eine gekantete Wand (26–30 m+) ab; mehrere Manta-Putzerstationen, neugierige Kartoffelbarsche/Brindle Bass und Jagdszenen von Barrakudas & Kingfish sind keine Seltenheit. Wenn die vorherrschende Nord-Süd-Strömung steht, ist das einer der besten Drifts der Region
Amazon & Co. – weit draußen, ganz großes Kino. „Amazon“ liegt rund 60 Minuten draußen und wird nur bei gutem Wetter angefahren. Das hufeisenförmige Riff (22–28 m) bietet Weißspitzen- und Leopardenhaie, große Loggerheads, Teufels- und Fantail-Rays; darüber oft Barrakudaschulen. Ein Platz für fortgeschrittene Driftfans, der lange nachklingt. Häufig kombiniert: das nahe Oasis mit weiteren Putzerstationen.
So taucht man in Tofo: „South-African-Style“: schnelle RIB-Boote, Surf-Launch vom Strand, Rückkehr mit „Beach-Landing“ – spektakulär, aber routiniert gebrieft und geführt! Viele Plätze liegen zwischen 20–30 Meter tief.
Bedingungen & Sicht im Mai: Der Mai markiert den Übergang in die ruhigere, klarere Zeit: oft bessere Sicht (≈ 10–20 m), angenehmere See, während die Wassertemperatur bei 23 bis 25 Grad liegt. Die Strömung kann von mild bis sportlich variieren.
Tierwelt im Mai – realistische Highlights: Mantas sind in Tofo grundsätzlich ganzjährig möglich; als besonders gute Monate gelten März bis Mai – perfekt für unsere Reisezeit. Walhaie erlebt man am häufigsten Oktober–März; im Mai sind Sichtungen seltener, aber nie ausgeschlossen (ideal eher als Ocean-Safari an der Oberfläche). Dazu fast immer: Schildkröten, große verschiedene Rochenarten, Zackenbarsche und große Schwärme.
Sardine Run – eines der größten Naturschauspiele der Meere
Der Sardine Run vor Südafrika zählt zu den spektakulärsten Naturereignissen der Welt. Jedes Jahr ziehen riesige Sardinenschwärme entlang der rauen Wild Coast nach Norden. Dieses gewaltige Nahrungsangebot lockt unzählige Räuber an – und genau daraus entsteht die einzigartige Dynamik, die den Sardine Run so besonders macht.
Bei den Ausfahrten sind wir täglich mit dem Boot auf dem Meer unterwegs. Das Team sucht nach Zeichen der Natur: kreisende Seevögel, jagende Delfine, Bewegungen an der Wasseroberfläche oder Hinweise von erhöhten Aussichtspunkten an der Küste. Sobald Aktivität entdeckt wird, wird das Boot passend positioniert und wir können – je nach Situation – schnorchelnd oder tauchend ins Wasser gehen.
Das große Highlight sind die sogenannten „Bait Balls“. Dabei treiben Delfine die Sardinen zu dichten Kugeln zusammen. Innerhalb weniger Augenblicke entsteht ein faszinierendes Schauspiel: Basstölpel stürzen sich aus großer Höhe ins Wasser, Haie ziehen durch den Schwarm, Delfine jagen im Team und manchmal kommen auch Robben oder Wale dazu. Die Intensität kann von kurzen, schnellen Begegnungen bis zu stundenlanger Action reichen.
Zu sehen gibt es beim Sardine Run mit etwas Glück eine beeindruckende Vielfalt an Meerestieren: verschiedene Haiarten wie Schwarzspitzenhaie, Bronzehaie oder Bullenhaie, große Delfinschulen, Kap-Pelzrobben, Basstölpel sowie Buckelwale, Südliche Glattwale oder Brydewale. Und natürlich Millionen von Sardinen, die dieses ganze Spektakel überhaupt erst auslösen.
Das Besondere am Sardine Run ist seine Unberechenbarkeit. Es handelt sich um ein wildes, natürliches Ereignis – ohne feste Zeiten, ohne Garantien und ohne Inszenierung. Wetter, Strömung, Wassertemperatur und das Verhalten der Sardinen bestimmen jeden Tag aufs Neue. Genau das macht diese Reise so aufregend: Jeder Ausfahrtstag ist anders, jede Sichtung ist echt, und wenn die Action losgeht, sind wir mitten in einem der eindrucksvollsten Jagdspektakel der Ozeane.
Der Sardine Run ist keine klassische Tauchreise, sondern eine Expedition für Naturfans, Abenteurer und alle, die das Meer in seiner wildesten Form erleben möchten.
Mosambik – inkludierte Leistungen
- 1 Nacht Johannesburg in der President Lodge o. ä. (Abendessen & Frühstück inkl.) nahe Flughafen
- 3 Nächte Bahia Mar Boutique Hotel (Garden Suites, Frühstück)
- 1 Tauchtag Bazaruto (DBL‑Tank) inkl. Lunch-Picknick (NP‑Gebühren extra)
- 1 Ganztages‑Motorboottour Bazaruto inkl. Schnorcheln & Seafood-Lunch (NP‑Gebühren inkl.)
- 7 Nächte Tofo (BluTofo/Corasiida mit Frühstück)
- Tauchpaket 10 Tauchgänge inkl. Far‑Reef‑Kosten & Nitrox gratis (1 Ocean Safari gegen 1 Tauchgang tauschbar),
- lokale Flughafentransfers
Südafrika Sardine Run Ocean Safari – inkludierte Leistungen
- 7 Nächte in der Waves Crest Lodge
- Frühstück & Abendessen in der Lodge, Mittagessen als Lunchbox an Bord
- 6 Tage Oceansafari * Abenteuer pur *
- Flasche, Blei, Marineparkgebühren
Preis pro Person: € 5.199,-
Nicht inkludierte Leistungen
- Internationale Flüge nach/ab Afrika (gerne über uns buchbar)
- Nationalparkgebühren für den Bazaruto‑Tauchtag, optionale Aktivitäten (z. B. Helicopter Victoria Falls, Rafting), zusätzliche Tauchgänge/Leihequipment in Mosambik
- Visa & Grenzgebühren (Botswana/Simbabwe/Mosambik, je nach Nationalität)
- Reise‑, Kranken‑ & Gepäckversicherung, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, nicht genannte Mahlzeiten & Getränke
24. Mai – 25. Mai 2027 – 1 Zwischennacht in Johannesburg bei Anreise
1 Nacht in der President Lodge mit Abendessen und Frühstück
25. Mai. – 28. Mai 2027 – Vilanculos – die höchsten Dünen im Indischen Ozean
3 Nächte im Bahia Mar Boutique Hotel im Garden Suite Zimmer mit Frühstück
1 Tauchtag mit 2 Tauchgängen um das Bazaruto Archipel, Mittagessen im Picnic-Style
1 Tour im Bazaruto Archipel mit Besuch der höchsten Sanddünen im Indischen Ozean, Schnorcheln um Paradise Island, Seafood-Lunch
28. Mai – 4. Juni 2027 – Tofo Beach
Corasiida oder Blu Tofo Guest Houses
7 Nächte im Doppelzimmer mit Frühstück
10 Tauchgänge mit eigener Ausrüstung, „far reef“ inklusive, Nitrox, Boot, Guide
04.06. – 05.06.2026 – 1 Nacht in Johannesburg
05.06.2027 – Flug nach East London
Nach Deiner Ankunft am Flughafen East London wirst Du bereits erwartet und gemeinsam mit der Gruppe zu Deiner Unterkunft gebracht. Die Fahrt dauert rund zwei Stunden und führt Dich hinein in die landschaftlich eindrucksvolle Region der südafrikanischen Wild Coast.
Am Nachmittag bleibt Zeit zum Ankommen, Entspannen und Einstimmen auf die kommenden Tage. Du kannst es Dir im Hot Tub gemütlich machen oder die Umgebung erkunden. Am Abend genießt Du ein gemeinsames Abendessen – vielleicht sogar mit Lagerfeuer – und lernst Deine Mitreisenden kennen. So startet die Expedition in entspannter Atmosphäre.
06.06. – 11.06.2027 Auf der Suche nach dem Sardine Run
Nach einem leichten Frühstück geht es täglich hinaus aufs Meer. Je nach Wetter, Seegang und Sichtungen startet das Boot meist gegen 08:00 Uhr. Ziel ist es, die großen Sardinenschwärme und die damit verbundene Action im Wasser zu finden.
Der Sardine Run ist eines der spektakulärsten Naturereignisse der Welt. Millionen Sardinen ziehen entlang der rauen Küste Südafrikas nordwärts und werden dabei von Delfinen, Haien, Seevögeln, Robben und mit etwas Glück auch Walen begleitet. Wenn sich sogenannte „Bait Balls“ bilden, kann es im Wasser unglaublich intensiv werden: Delfine treiben die Sardinen zusammen, Basstölpel stürzen sich aus der Luft ins Meer und Raubfische nutzen die Gelegenheit zur Jagd.
Die Tage auf See dauern in der Regel bis etwa 15:00 Uhr. An Bord werden Lunchpakete und Getränke bereitgestellt. Je nach Situation und persönlichem Können kannst Du schnorcheln oder mit Gerät tauchen. Da es sich um ein natürliches Phänomen handelt, kann die genaue Aktivität nie garantiert werden – genau das macht diese Expedition aber auch so besonders und aufregend.
Um die Sardinenschwärme zu finden, wird auf Zeichen der Natur geachtet: Delfine, Seevögel, Bewegungen an der Wasseroberfläche und Beobachtungen von erhöhten Küstenabschnitten helfen dabei, die richtige Position zu finden. Die Ausfahrten erfolgen mit robusten RIB-Booten, die für diese Bedingungen ideal geeignet sind. Wasserdichte Ausrüstung ist empfehlenswert, damit Kamera, Kleidung und persönliche Dinge gut geschützt bleiben.
Am Abend kehrst Du zur Unterkunft zurück und lässt den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. Die Küche verwöhnt Dich mit frischen Salaten, hausgemachten Speisen, frisch gebackenen Brötchen und herzhaften Gerichten. Besonders beliebt ist der Seafood-Abend mit Garnelen, Calamari, Muscheln und frischem Fisch.
Neben den Ausfahrten aufs Meer bietet die Region auch viele Möglichkeiten für zusätzliche Aktivitäten. Je nach Tagesprogramm und Bedingungen kannst Du Strand- und Waldspaziergänge unternehmen, Kajak fahren, Flussfahrten machen, wandern, Reiten, Dune Boarding ausprobieren oder Vögel beobachten. So wird die Reise auch abseits des Wassers zu einem intensiven Naturerlebnis.
12.06.2027 Abreise oder Verlängerung
Nach dem Frühstück heisst es Abschied nehmen von der Wild Coast. Du wirst entweder zurück zum Flughafen East London gebracht oder setzt Deine Reise individuell fort. Alternativ bietet sich eine Verlängerung in Südafrika perfekt an – zum Beispiel mit Tauchtagen an Aliwal Shoal oder Protea Banks, einem Aufenthalt in Kapstadt oder einer Safari in einem der beeindruckenden Big-5-Nationalparks.
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